Notizen

Notizen von Martin Rasper:

No Sports! Das Buch der falschen Zitate

No Sports! Das Buch der falschen Zitate

Churchill: „First of all: no sports!“ – Luther: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ – Goethe: „Mehr Licht!“ – Podolski: „Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel“ – Brecht: „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin“ – Einstein: „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.

Jeder kennt diese Sätze, hat sie schon mal gehört oder verwendet. Sie sind gute alte Bekannte, sie hocken fest im kollektiven Bewusstsein wie Tante Hilde auf dem Sofa. Doch im Gegensatz zu Tante Hilde sind sie allesamt nicht echt.

Martin Rasper "No Sports" hat Churchill nie gesagt Das Buch der falschen Zitate Ecowin, 2017

Martin Rasper

„No Sports“ hat Churchill nie gesagt

Das Buch der falschen Zitate

Ecowin, 2017

Deshalb kommt jetzt das „wunderbare Buch der falschen Zitate“ (Süddeutsche Zeitung) und erzählt die wahre Geschichte all dieser Sätze. Wie kommt sowas, wie kann das sein? Wie entstehen solche Sätze, wieso haben sie so ein zähes Leben? Und wieso darf man sie trotzdem lieben – auch wenn man weiß, dass sie so nie gesagt wurden? „Gut recherchiert, liebevoll geschrieben und saulustig“ (Profil, Österreich). Und mit einem Vorwort von Goethe. Echt jetzt.


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No Sports

No Sports


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Jäger des Lichts

Jäger des Lichts

Fünf renommierte, miteinander befreundete Naturfotografen beschließen gemeinsam ein Buch zu machen, um mal so richtig zu zeigen, was sie können – und als Texter nehmen sie den besten Autor, den sie kennen, nämlich Beschreiber Martin Rasper. Der schreibt prompt nicht nur ein luzides Vorwort, sondern zu jedem der Fünf auch ein funklendes kleines Porträt, und führt außerdem mit jedem ein längeres Interview, in dem sie Auskunft geben über ihre Motivation, ihre Arbeitsweise und ihre schönsten Bilder, aber auch ihre Sorge ausdrücken über die radikalen Veränderungen der Umwelt, die sie besonders in der Arktis beobachten.

Die Jäger halten einen gemeinsamen Vortrag mit ihren Bildern übrigens am 1.11 auf dem Wunderwelten-Festival in Friedrichshafen sowie Anfang Dezember auf dem Winter-Tollwood in München.

Ein paar der Bilder gibt es auf GEO oder Stern.de zu sehen.

Und das Buch gibt es in jeder Buchhandlung.


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Jäger des Lichts

Jäger des Lichts


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„Maximal inspirierend“

„Maximal inspirierend“

Die Berliner Gartenbloggerin und Buchautorin Petra A. Bauer ist ganz hin und weg von Martin Raspers Buch „Vom Gärtnern in der Stadt“ – und hat ihm eine charmante, sage und schreibe 15 Minuten lange Video-Rezension gewidmet. „Das Buch ist ein Alleskönner“, schwärmt die Rezensentin; es sei nicht nur „voll mit Informationen“, sondern im Gegensatz zu so manch anderem Gartenbuch auch „sehr gut zu lesen“. Fazit der Bauerngartenfee: „Maximal inspirierend!“

Zur Rezension


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Vom Gärtnern in der Stadt

Vom Gärtnern in der Stadt


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Deutsche Szenen: Im Backshop

Deutsche Szenen: Im Backshop

Kunde betritt den Verkaufsraum. Eine Verkäuferin ist nicht zu sehen. Auf dem Tresen steht eine Schale mit Brotstückchen mit Butter drauf zum Probieren. Der Kunde nimmt zwei Stückchen und isst sie. Sie schmecken offensichtlich gut. Er nimmt noch einmal zwei Stückchen, dann noch einmal zwei. Immer noch ist keine Verkäuferin in Sicht. Der Kunde nimmt noch einmal zwei Stückchen und noch einmal zwei. Die Verkäuferin kommt aus dem Rückraum in den Verkaufsraum. Angesichts der Verkäuferin nimmt der Kunde mit bedeutungsvoller Geste ein Probierstück, steckt es in den Mund und lässt sich anmerken, dass es ihm mundet. Die Verkäuferin sieht den Kunden mit professioneller Freundlichkeit an. Ob sie den nur noch halbvollen Probierteller bemerkt, wird nicht klar.

K: Guten Morgen! (deutet auf den Probierteller) Das ist aber ein leckeres Brot! Ist das der Gutsherrnlaib?

V: Nein, das ist das Bernd. Wollen Sie eins?

K: Das Bernd?!?

V: Ja, das Bernd-Brot. (Sie weist auf die Stelle im Regal, wo ein „Bernd, das Brot“-Aufkleber die Sorte anzeigt) Wollen Sie eins?

K: Soo‘n kleiner Kasten ist das? Das schmeckt ja viel großartiger, als es aussieht!

V: Ja, so ist das manchmal bei den Broten. Wollen Sie eins?

K: Äh, sagen Sie mal: Bernd, das Brot – das ist doch ’ne Comicfigur. Dürfen die denn einfach so ein Brot danach benennen?

V: Keine Ahnung. Müssen Sie die Chefin fragen. Wollen Sie jetzt eins oder nicht?

K: Ist da nicht sogar diese Figur geklaut worden, in Erfurt? Hab ich in der Zeitung gelesen. Direkt vor dem Sender haben die die Figur geklaut. Dreist. Doch, das war der. Bernd, das Brot.

V: Keine Ahnung. Müssen Sie die Chefin fragen. Wollen Sie jetzt eins oder nicht?

K: Äh…ja. Äh…, ich mein’: nein. Ich nehm einen Gutsherrnlaib. Da weiß man doch, was man hat, gell?

V: Einmal Gutsherrnlaib?

K: Ja. Oder nee, ich nehm‘ nur ’nen halben. Ist ja Krise, was?, haha.

 


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Legendäre Reisen in den Alpen

Legendäre Reisen in den Alpen


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