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„Und Marx stand still in Darwins Garten“

„Und Marx stand still in Darwins Garten“

Stellen Sie sich vor, Charles Darwin und Karl Marx hätten sich getroffen.

England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx grollt der Welt, wartet ungeduldig auf ein mutiges Proletariat, das den Kapitalismus hinwegfegt, verzettelt sich beim Schreiben und kommt über Band 1 des ‚Kapitals‘ nicht hinaus. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit — doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen. In ihrem wunderbaren Roman verbindet Ilona Jerger Fabulierlust mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnissen, die den Weltenlauf maßgeblich beeinflusst haben. Ein warmherziges und humorvolles Porträt zweier großer Männer, deren Disput zeitgemäßer nicht sein könnte.

http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/und-marx-stand-still-in-darwins-garten-9783550081897.html

Besprechung im NDR:
http://www.ndr.de/kultur/buch/llona-Jerger-Und-Marx-stand-still-in-Darwins-Garten,marxdarwin104.html


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„It’s All True“

„It’s All True“

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Der neue Roman von Carmen Stephan erscheint im Sommer 2017 im S.Fischer Verlag:

Brasilien, Nordosten, 1941. Vier Männer wollen nicht länger hinnehmen, was falsch ist. Sie sind Fischer und machen sich mit einem Floß auf den Weg zum Präsidenten. Zweitausend Kilometer über das Meer. Barfuß. Ohne Karte, ohne Kompass. Die Sterne führen sie. Sie fahren für das Einfachste, das uns alle verbindet: das Recht, am Leben zu sein. Nach zwei Monaten erreichen sie Rio de Janeiro und sind Helden. Der Hollywood-Regisseur Orson Welles, dessen Film ›Citizen Kane‹ gerade in den Kinos lief, will ihre kühne Odyssee verfilmen – doch bei den Dreharbeiten fällt einer der Fischer von Bord und verschwindet im Meer.

»Carmen Stephan gelingt es, diese wahre Begebenheit […] einfühlsam und packend zugleich zu erzählen (…) Eine mitreißende literarische Spekulation – und fein gearbeitete faction.«
Knut Cordsen, Bayerischer Rundfunk, 26.07.2017

»Sehr eindrucksvoll.«
Manuela Reichart, Deutschlandfunk Kultur, 01.08.2017


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Zwischen Kashmir und Karwendel

Zwischen Kashmir und Karwendel

BOFF_PR_OUT OF MIND_02_kleinEtwas Eigenes wollten wir machen – entstanden ist das B/O/F/F, das Bayerische Outdoor Film Festival. Macht auch nichts, dass sich die Betonung aufs Bayerische und der folgende Anglizismus im Wege stehen, schließlich wollen wir bayerisch und weltoffen zugleich sein. Unser Festival feiert am 21. März Premiere und zeigt in Kinos in Nürnberg, Regensburg, München, Kempten, Weilheim, Bad Tölz, Hausham und Bad Endorf Abenteuerfilme, die auf ihre Weise mit Bayern zu tun haben: Entweder sind die Protagonisten aus dem Freistaat und/oder die Filmemacher und/oder der Streifen wurde in den Bayerischen Alpen gedreht. Das B/O/F/F steht für eine Atmosphäre, die die Freude an der Heimat mit der Lust auf die Fremde verbindet – zu einer Mischung, aus der neue Abenteuer und Projekte wachsen können.

 


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Cover-Versionen

Cover-Versionen

Die Zeit, 12. Januar 2017:

zeit-kopfhoch

Süddeutsche Zeitung Magazin, 16. Dezember 2016:

szmag-kopfhoch

Kopf hoch, liebe „Zeit“! Euch fällt auch mal wieder was ein.


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Neues Magazin online

Neues Magazin online

Neues Onlinemagazin Saluti dalla Puglia

Der Süden Italiens ist reich an Sonne, Fisch und Oliven, aber arm an Perspektiven: Zwischen Mafia, Kirche und Patriarchat bleibt für Neues kein Platz. Dachten wir. Dann sind wir nach Apulien gefahren. Im neuen Onlinemagazin „Saluti dalla Puglia“ der Reportageschule wird so manches unserer Klischees neu beleuchtet.

Am Anfang waren die Klischees. Denn viel wussten wir nicht von Apulien, als die Entscheidung fiel, dass der 11. Jahrgang der Zeitenspiegel-Reportageschule für sein Auslandsprojekt dorthin fahren würde. Mit dabei: die Beschreiber Dominik Baur (Projektleitung), Philipp Maußhardt (Schulleitung) und Erdmann Wingert (Dozent). Vor allem war da ein Bild der Trostlosigkeit in unseren Köpfen. Die Vorstellung von einem Land ohne Perspektiven, ohne Zukunft, ohne Jugend. Wer was kann, wer es zu was bringen will, der geht weg von hier. Ins Ausland. Oder zumindest in den Norden.

Und natürlich ist da auch etwas dran: 39,2 Prozent beträgt die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen in Italien. In Europa ist sie nur noch in Griechenland und Spanien höher. Zum Vergleich: In Deutschland liegt sie bei 7,2 Prozent. Innerhalb Italiens ist sie im Süden am höchsten, in Apulien ist rund die Hälfte der jungen Menschen ohne Job.

Aber das Schöne an Klischees ist ja: Ihnen wohnt besonders viel Potenzial für Überraschungen inne. Und in der Tat: Die elf jungen Journalisten der Zeitenspiegel-Reportagesschule begegneten während ihrer zehntägigen Apulienreise einigem, was so gar nicht in das Bild eines Landstriches passen wollte, der sich angeblich schon selbst aufgegeben hatte: Einer blühende Filmindustrie zum Beispiel. Oder einem Architekten, der im Norden bereits Karriere gemacht hatte und doch zurück in die Heimat kam, um hier etwas zu bewegen. Einem Sternekoch, der seine Gäste mitten im Industriegebiet der Küstenstadt Monopoli empfängt. Menschen, die einen leisen, aber vielversprechenden Kampf gegen die Mafia führen. Und Fischern, die der Krise trotzen, indem sie ihre Ware über Whatsapp direkt an den Endkunden verkaufen.

In Teams waren die Reporter im Mai losgezogen, haben recherchiert, gefilmt und ihre Geschichten schließlich in fünf großen multimedialen Reportagen verarbeitet. In der Videorubrik „Mitbringsel“ stellen sie uns darüber hinaus die eine oder andere apulische Spezialität vor: Tomaten, die sich Frank Sinatra sogar nach New York liefern ließ; Rundhäuser aus Stein, die sogenannten Trulli, die es nur hier gibt; oder einen Ohrwurm, der abheben lässt.

„Saluti dalla Puglia“ („Grüße aus Apulien“) heißt die virtuelle Ansichtskarte, die die Schüler aus Apulien geschickt haben. Das Magazin lädt Sie ein zum Lesen, zum Schmökern und zum Staunen.


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Originell, weltoffen und humorvoll

Originell, weltoffen und humorvoll

Der Autor und Publizist Thomas Grasberger erhält den Ernst-Hoferichter-Preis 2017.

Der mit 5000 Euro dotierte Preis zeichnet seit 1975 jährlich freischaffende Münchner Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Literatur und Kabarett aus, die – wie Ernst Hoferichter – Originalität mit Weltoffenheit und Humor verbinden. Der Preis wurde von Franzi Hoferichter, der Witwe des Münchner Schriftstellers, gestiftet. Über die Vergabe entscheidet der Stiftungsbeirat der Ernst-Hoferichter-Stiftung, der auch als Jury fungiert.

Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt:

Er erkundet München und die Seele seiner (Ur-)Einwohner und gibt uns auf 200 Seiten eine allumfassende „Gebrauchsanweisung für München“ an die Hand. Er berichtet über Eisenbahn-Reisen in England, protestantisches Leben in Rom und böhmische Bäder und paddelt im Kajak durch Deutschlands „Amazonas“, 950 km Wasserwege im brandenburgischen Spreewald. Er schreibt über Gabriele d’Annunzio und Ludwig Thoma, 1860 München und den FC Bayern, Rosa Luxemburg und Mao Zedong, Hopfen und Malz; er reist durch Tschechien, Italien, England, Polen, die Ukraine. Und immer wieder durch Bayern, durch die bayerische Geschichte und vor allem die bayerische Mentalität. Er analysiert und illustriert den „Grant“, den „Blues des Südens“, dieses so tiefsitzende und komplexe Lebensgefühl, und führt die Leser ein in eine Philosophie der „Grantologie“. In dem Buch „Stenz. Die Lust des Südens“ geht er der Frage nach, ob der Bavarian Lover anders liebt, und unternimmt eine informative und amüsante Lustreise durch Schwabinger Szenelokale, die Schlafkammern von Bauernmägden und die Zellen bairischer Klöster. In „Flins. Das Geld des Südens“ schließlich spürt er quer durch die Zeiten und sozialen Schichten dem „Homo oeconomicus bavaricus“ nach.

In Altötting ist Thomas Grasberger geboren, hat dort seine Kindheit verbracht (und glaubt dennoch – wie wir hören – an das Gute im Menschen), das Gymnasium absolviert und währenddessen erste berufliche Erfahrungen bei der Müllabfuhr und auf Baustellen gesammelt. In München hat er studiert, Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte, hat die Deutsche Journalistenschule besucht und anschließend als Redakteur oder freier Journalist bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet (Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Focus). Seit dem Jahr 2000 schreibt er vor allem für den Bayerischen Rundfunk: Features, Reportagen, Reiseberichte, literarische Porträts und Kalenderblätter.

Thomas Grasberger ist ein vielseitiger Autor und Journalist, mit weitem Horizont und eigenwilligem Zugriff auf seine Sujets, witzig und humorvoll, gründlich und hintergründig. Drei Kriterien muss ein Ernst-Hoferichter-Preisträger erfüllen: Originalität, Weltoffenheit und Humor. Thomas Grasberger, befindet der Stiftungsbeirat, besteht die Prüfung in jeder Hinsicht bravourös.

Die Verleihung durch Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers findet am Donnerstag, 19. Januar 2017, im Rahmen einer geschlossenen Festveranstaltung im Literaturhaus statt.

Unter den fast 100 Künstlerinnen und Künstlern, die bisher mit dem Ernst-Hoferichter-Preis ausgezeichnet wurden, sind Herbert Achternbusch, Ernst Augustin, Doris Dörrie, Axel Hacke, Jörg Hube, Bruno Jonas, Luise Kinseher, Jörg Maurer, Erwin Pelzig, Maria Peschek, Gerhard Polt, Herbert Riehl-Heyse, Tilman Spengler, Keto von Waberer, Marcus H. Rosenmüller, Christoph Süß und zuletzt Ali Mitgutsch.

Dem Stiftungsbeirat gehören der Kulturreferent der Landeshauptstadt München, Dr. Hans-Georg Küppers (Vorsitz), der Leiter der Münchner Stadtbibliothek, Dr. Arne Ackermann, sowie Wolfgang Görl, Dr. Brigitta Rambeck, Michael Skasa und Christian Ude an.

Informationen auch unter www.muenchen.de/kulturfoerderung unter „Preise“ sowie unter www.muenchen.de/literatur.

 


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Selbstauskünfte

Selbstauskünfte

Es ist ja gar nicht so einfach, ein Interview zu geben. Das merkt man als Autor allerdings erst dann, wenn man selbst einmal der Befragte ist. Zum Glück gibt es so gute und kluge Moderatorinnen wie Delia Reich, die mich gekonnt durch ihren Fragenkatalog führte. Hier geht es zu unserem Gespräch.


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Free Journalists‘ World

Free Journalists‘ World

Es begann mit einer Geschichte auf Beschreiber: Burda setzt ein Team von Freien vor die Tür, um einer Agentur die Zeitschrift „Freemens World“ redaktionell zu überlassen. Mit Themen, die größtenteils noch dem Hirnschmalz der alten Mannschaft entstammen, schmückt sich jetzt die PR-Agentur Ringdrei und macht ansonsten alles billiger und williger. Bunter und schöner sowieso. Das NDR-Medienmagazin „Zapp“ las davon hier auf Beschreiber und sendete am 27. April 2016 einen viel diskutierten Bericht darüber. Viele Mediendienste griffen den Fall auf, wir hiermit auch nochmals.

Zum „Zapp“-Beitrag


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Hüttengaudi, im Ernst

Hüttengaudi, im Ernst

csm_produkt-12582_f10a37c32dEigentlich bin ich kein großer Freund von Hütten. Zu voll, zu eng, zu stickig. Lieber übernachte ich am Fuß eines Berges. Im Campingbus am Parkplatz. Oder im Biwak unter freiem Himmel. Dennoch habe ich dieses Buch gerne gemacht – weil Bernd Ritschel (Foto), meine Co-Autorin Sandra Freudenberg und ich die Menschen in den Fokus rückten. Die sich um den Erhalt der Hütten im Hochgebirge, um die Versorgung der Besucher, um Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft bemühen, und das mit großer Leidenschaft. Dieser Blick hinter die Kulissen hat mir wieder einmal gezeigt: Es geht auch in den Bergen immer um die Menschen. Ohne sie, ohne ihr Herz und ihre Seele, wäre jede Hütte austauschbar.


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Kinderbuch, eigentlich

Kinderbuch, eigentlich

Da konzipiert und recherchiert man, sammelt Fakten, führt Interviews, zieht Experten zu Rate, schreibt und verwirft, schreibt noch mal und noch mal, bis in Zusammenarbeit mit einer motivierten und motivierenden Lektorin und einem phantasievollen Illustrator ein wunderschönes Kinderbuch über „Gesteine und Minerale“ entstanden ist – und was macht der Zielgruppenvertreter zuhause? Er liest lieber „Bravo Sport“.

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