Neuer Roman: Anwalt der Hexen

Einer der mutigsten Männer des Dreißigjährigen Krieges stand an der Seite der Gefolterten und Todgeweihten: Friedrich Spee von Langenfeld, Jesuit, Barock-Dichter, Beichtvater und Humanist. Er schrieb einen Anti-Hexenhammer (Cautio CRIMINALIS), überlebte einen Mordanschlag und entkam seinen Fallenstellern, unter ihnen auch Mitbrüder aus der Societas Jesu. Der Mann, der ihn erschießen wollte, der Tuchhändlerssohn Till Rothmann, Protestant aus Peine, verlor Vater und Schwester an die Hexenbrenner und … traf Pater Spee noch ein zweites Mal. Pater Friedrich Spee lebte „zwischen Zorn und Zärtlichkeit“. Er starb 1635 in Trier. In diesem Roman wird er wieder lebendig.

Der „Stern“ schreibt:

„Der Jesuit Friedrich Spee von Langenfeld (1591 – 1635) tröstete zum Scheiterhaufen verurteilte Frauen, angebliche Hexen, in ihren letzten Stunden. Ihm wurde klar, dass die wahren Verbrecher auf der Richterbank saßen. Unter Lebensgefahr plädierte er für Vernunft. Claus-Peter Lieckfeld schildert in seinem Roman Leben, Psyche und Motive dieses Mannes wahrhaftiger und spannender als es jedem Geschichtstraktat gelingen könnte.“