Zu Bergsteigen notiert:

Zwischen Kashmir und Karwendel

Zwischen Kashmir und Karwendel

BOFF_PR_OUT OF MIND_02_kleinEtwas Eigenes wollten wir machen – entstanden ist das B/O/F/F, das Bayerische Outdoor Film Festival. Macht auch nichts, dass sich die Betonung aufs Bayerische und der folgende Anglizismus im Wege stehen, schließlich wollen wir bayerisch und weltoffen zugleich sein. Unser Festival feiert am 21. März Premiere und zeigt in Kinos in Nürnberg, Regensburg, München, Kempten, Weilheim, Bad Tölz, Hausham und Bad Endorf Abenteuerfilme, die auf ihre Weise mit Bayern zu tun haben: Entweder sind die Protagonisten aus dem Freistaat und/oder die Filmemacher und/oder der Streifen wurde in den Bayerischen Alpen gedreht. Das B/O/F/F steht für eine Atmosphäre, die die Freude an der Heimat mit der Lust auf die Fremde verbindet – zu einer Mischung, aus der neue Abenteuer und Projekte wachsen können.

 


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Für Freunde des alpinen Films

Für Freunde des alpinen Films

Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für die Serie „Die großen Nordwände der Alpen“, die Tom Dauer im Auftrag des österreichischen Privatsenders ServusTV als Co-Autor und Regisseur betreute. Gedreht wurde unter anderem in der Eiger-Nordwand:

Vertikale Bühne – die Eiger-Nordwand

Am Freitag, 21. September, 20.15 Uhr, wird die Episode „Piz Badile – Licht und Schatten“ ausgestrahlt. Darin geht es um ein Abenteuer im schweizerischen Bergell-Gebirge, das der junge Extrembergsteiger Hansjörg Auer als Hommage an sein großes Vorbild Hermann Buhl versteht. Der Erstbesteiger der Achttausender Nanga Parbat und Broad Peak wäre am 21. September 88 Jahre alt geworden.

Weitere Termine:

Freitag, 28. September, 20.15 Uhr, „Drei Zinnen – Grenzen der Felskletterei“ServusTV

Mittwoch, 17. Oktober, 20 Uhr, „Petit Dru – Der zerfallende Berg“Tegernseer Bergfilmfestival

Samstag, 20. Oktober, 20 Uhr, „Eiger-Nordwand – Wand der Wände“ Tegernseer Bergfilmfestival

 


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Die Krone der Mischabel

Die Krone der Mischabel

Hoch, eisig, brüchig. Ohne Fixseile, ohne Seilbahnen, ohne Heli-Landeplätze. Das sind die zwei höchsten Gipfel der Mischabel – Dom und Täschhorn. Hütten erleichtern den Zugang, doch weit ist der Weg in jedem Fall, auf beide Gipfel. Es gibt bequemere Berge in den Alpen. Aber stolzere, echtere?

Herausforderungen für Alpinisten sind sie, Augenweiden für Bergtouristen, Anregung für Abenteuer und Stoff für Stubenhocker. Im Buch «Dom & Täschhorn. Krone der Mischabel» von Daniel Anker, Caroline Fink und Marco Volken, soeben erschienen im AS Verlag, geht es genau um die beiden Gipfel und ihre Geschichten. Um den Pfarrer, der innerhalb von vier Jahren Dom und Täschhorn erstmals bestieg. Um Mary Mummery, die den schwierigsten Grat dieser Berge 1887 als Erste beging und deren Text zur Erstbegehung des Teufelsgrats nun erstmals auf Deutsch erscheint.

Mit Geoffrey Winthrop Young überleben wir zudem knapp die erste Durchsteigung der Südwestwand daselbst, und mit Arnold Lunn schnallen wir zuoberst auf dem Dom die Ski an. Doch nicht nur um sportlich-geistige Glanztaten geht es in dieser Bergmonografie. Domherr Joseph Anton Berchtold, Vermesser und Namensgeber des Doms, wird vorgestellt, die höchste Blütenpflanze der Schweiz geortet, die Hüttenwelt rund um das Zweigespann beschrieben. Und stimmt es wirklich, dass sich «Mischabel» von «Mistgabel» herleitet? – Die zwei Autoren und die Autorin wünschen eine vergnügliche Bergtour im Lesesessel!


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Wilde Alpen

Wilde Alpen

Große Teile der Alpen sind Kulturlandschaft  – und doch ist dem Gebirge in der Mitte Europas die Aura unberührter Natur geblieben. In ihrem Buch Wilde Alpen beschreiben Tom Dauer (Text) und Bernd Ritschel (Foto) die Erfahrungen und Erlebnisse, die sie im Verlauf vieler Jahre in allen Höhenstufen, in Tälern und auf Pässen, auf Graten und Gipfeln gemacht haben. Dabei haben sie die Alpen zwischen Slowenien und Frankreich so wahrgenommen, wie sie eben auch sind: wild und ungezähmt.

Tom Dauer, Bernd Ritschel: Wilde Alpen. Hamburg: National Geographic, April 2012


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Bergfahrt 2012

Bergfahrt 2012

Am 21. April findet im schweizerischen Amden die «Bergfahrt 2012» statt. Der eintägige Anlass wird alle zwei Jahre von Schriftsteller Emil Zopfi organisiert und sieht sich als Begegnungsraum für alpine Literatur. Darüber hinaus stehen Theater, Musik und Multimedia im Kontext alpiner Geschichte und Kultur auf dem Programm. Diesjähriger Hauptgast ist der Filmer und Bergsteiger Kurt Diemberger; zweiter Fokus bildet die Rolle des Frauenalpinismus in den vergangenen sechzig Jahren. Weitere Infos gibt es hier.


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Frauen ganz oben

Frauen ganz oben

Reinhold Messner hat ein Buch geschrieben, das „On Top – Frauen ganz oben“ heißt. Der Titel ist nicht sonderlich originell. Immerhin ließ die Amerikanerin Arlene Blum, die 1978 ein All-Women-Climbing-Team auf die Annapurna führte, zur Finanzierung ihrer Reise schon damals T-Shirts drucken, auf denen stand: a woman’s place is on top (es gibt sie in taubenblau und kirchentagslila).

Noch merkwürdiger ist allerdings, dass Messner die Emanzipation dort für vollendet erklärt, „wo man nicht mehr über sie spricht“. Also in den Bergen, zum Beispiel. Wie er mit einem Thema, das keines ist, 344 Seiten füllt, verdient meinen vollen Respekt.

Mehr zum Thema in meiner Kolumne „von draußen“ (ALPIN 2/2011).


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Rund um die Annapurna

Rund um die Annapurna

Fotograf Matthieu Paley berichtet in einer Tonbildschau über unsere Recherchereise für GEO Special zwischen Tatopani und Muktinath im nepalesischen Himalaya.


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Fernsehtipp

Fernsehtipp

Ein kurzfristiger Programmhinweis für Bergbegeisterte: Heute bin ich zum Thema Zugspitze Gast in der Sendung „Planet Wissen“.

Sendetermine:
SWR, WDR 15 Uhr
BR Alpha 21.45 Uhr


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