Zu Brasilien notiert:

„It’s All True“

„It’s All True“

Cover-neu-FB

Der neue Roman von Carmen Stephan erscheint im Sommer 2017 im S.Fischer Verlag:

Brasilien, Nordosten, 1941. Vier Männer wollen nicht länger hinnehmen, was falsch ist. Sie sind Fischer und machen sich mit einem Floß auf den Weg zum Präsidenten. Zweitausend Kilometer über das Meer. Barfuß. Ohne Karte, ohne Kompass. Die Sterne führen sie. Sie fahren für das Einfachste, das uns alle verbindet: das Recht, am Leben zu sein. Nach zwei Monaten erreichen sie Rio de Janeiro und sind Helden. Der Hollywood-Regisseur Orson Welles, dessen Film ›Citizen Kane‹ gerade in den Kinos lief, will ihre kühne Odyssee verfilmen – doch bei den Dreharbeiten fällt einer der Fischer von Bord und verschwindet im Meer.

»Carmen Stephan gelingt es, diese wahre Begebenheit […] einfühlsam und packend zugleich zu erzählen (…) Eine mitreißende literarische Spekulation – und fein gearbeitete faction.«
Knut Cordsen, Bayerischer Rundfunk, 26.07.2017

»Sehr eindrucksvoll.«
Manuela Reichart, Deutschlandfunk Kultur, 01.08.2017


[...]

Carmen Stephan erhält Columbus-Autorenpreis

Carmen Stephan erhält Columbus-Autorenpreis

Carmen Stephan erhielt den Columbus-Autorenpreis 2012 für ihre Reportage „Adeus, Amor“, erschienen im SZ-Magazin. Hier ein paar Auszüge aus der Laudatio: „Eine kraftvolle, gesellschaftskritische Reisegeschichte über das Leben in Rio de Janeiro. „Ein großes Panorama“ (Andreas Steidel), „handwerklich perfekt gemacht“ (Ulrich Brenner), „das berührt“ (Anna Löfken).

Als Roter Faden diente Stephan der Strand, an den die Protagonisten immer wieder zurückkehren. Ja, vielleicht gab es noch nie eine Geschichte, die die Bedeutung dieses Ortes für die Stimmung einer Stadt derart feinfühlig und detailreich eingefangen hat. Die Autorin schaffte es, die Ergebnisse einer zweifellos großen Recherche so zu platzieren, dass es nie wie bloße Moderation wirkte. Vielmehr atmete jede Zeile die Luft der Stadt. Oder wie Juror Ulrich Brenner es perfekt ausdrückte: „Sie beschreibt eine Szene – und es macht Klick im Kopf“.


[...]