Zu Frauen notiert:

Eine der großen Fragen im Leben: Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind?

Eine der großen Fragen im Leben: Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Kind?

Frauen, die mit über 40 ihr erstes Kind bekommen, sind in der Regel hochqualifiziert, beruflich erfolgreich und leben in stabilen Partnerschaften. Dennoch gelten sie hierzulande wahlweise als Egoistinnen, Glucken oder Karrierezicken. Die Journalistin Susanne Fischer ist eine von ihnen – und wehrt sich. Bereits jede vierte Frau in Deutschland bringt mit über 35 Jahren ihr erstes Kind zur Welt, und auch die Zahl der Mütter über 40 wächst. Für die meisten von ihnen lautete die Alternative nicht »Kind mit 25 oder 40«, sondern »Kind mit 40 oder gar kein Kind«. Ein Trend, hinter dem mehr als der angebliche Egoismus moderner Frauen steckt. Späte Mütter, beweist Susanne Fischer uns mit Humor, sind gute Mütter. Das bestätigt inzwischen sogar die Forschung. Viele sind glücklicher als Frauen, die schon in ihren Zwanzigern Kinder bekamen. Sie verdienen mehr, sie leben in stabileren Partnerschaften und sind seltener alleinerziehend. Vor allem aber werden sie immer mehr.

Das neue Buch von Susanne Fischer „Ansichten einer späten Mutter“ ist bei Hoffmann und Campe erschienen und kostet 14,99 Euro.


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Bergfahrt 2012

Bergfahrt 2012

Am 21. April findet im schweizerischen Amden die «Bergfahrt 2012» statt. Der eintägige Anlass wird alle zwei Jahre von Schriftsteller Emil Zopfi organisiert und sieht sich als Begegnungsraum für alpine Literatur. Darüber hinaus stehen Theater, Musik und Multimedia im Kontext alpiner Geschichte und Kultur auf dem Programm. Diesjähriger Hauptgast ist der Filmer und Bergsteiger Kurt Diemberger; zweiter Fokus bildet die Rolle des Frauenalpinismus in den vergangenen sechzig Jahren. Weitere Infos gibt es hier.


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Frauen ganz oben

Frauen ganz oben

Reinhold Messner hat ein Buch geschrieben, das „On Top – Frauen ganz oben“ heißt. Der Titel ist nicht sonderlich originell. Immerhin ließ die Amerikanerin Arlene Blum, die 1978 ein All-Women-Climbing-Team auf die Annapurna führte, zur Finanzierung ihrer Reise schon damals T-Shirts drucken, auf denen stand: a woman’s place is on top (es gibt sie in taubenblau und kirchentagslila).

Noch merkwürdiger ist allerdings, dass Messner die Emanzipation dort für vollendet erklärt, „wo man nicht mehr über sie spricht“. Also in den Bergen, zum Beispiel. Wie er mit einem Thema, das keines ist, 344 Seiten füllt, verdient meinen vollen Respekt.

Mehr zum Thema in meiner Kolumne „von draußen“ (ALPIN 2/2011).


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