Nataly Bleuel

Schreibt als freie Autorin für Magazine und Zeitungen wie das „Zeit-Magazin“, „Geo“, „Stern“ oder „Chrismon“, Bücher und eine Online-Kolumne für das Magazin der „Süddeutschen Zeitung“. War von 1997 bis 2000 Kulturredakteurin, Reporterin und Kolumnistin bei „Spiegel Online“ und davor auf der Henri-Nannen-Schule. Hat praktiziert für den „Spiegel“, die „Zeit“, dpa (New York), Küppersbuschs „Privatfernsehen“, die „Frankfurter Rundschau“, den Bayerischen Rundfunk (Radio) und einige Jahre bei der Tageszeitung „taz“. Studium der Soziologie, Literatur, Lateinamerikanistik und Geschichte in München, Perugia, Freiburg und Berlin. Zehn Bücher, auch als Ghost, sechs Dokumentartheaterstücke mit der Regisseurin Christine Umpfenbach, zwei Kinder und vier Fremdsprachen (Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch) für 1001 Weltreisen.

Textbeispiele
  • Wie ein eingesperrtes Tier So fühlte sich Marietta in der Psychiatrie. Sie ritzte sich, wollte sich umbringen – bis jemand die starke junge Frau in ihr erkannte. (Chrismon, 9/2017)
  • Herzenssache Ein Kind stirbt bei einem Unfall. Und die Eltern müssen plötzlich entscheiden: Sollen Sie die Organe ihrer Tochter spenden? (Zeit-Magazin 21/2014)
  • Schrecklich perfekte Frauen Karrierefrauen und Power-Mütter optimieren sich permanent selbst – obwohl sie dem Kollaps nah sind. Eine Polemik. (Süddeutsche Zeitung, 30. März 2015)
  • Delirium. Viele Patienten erwachen verwirrt aus der Narkose: Sie randalieren, leiden an Wahn. Wie finden sie zu ihrem alten Ich? (Geo, 1/2017)
  • Ein Glück! Ingo Kaczmarek ist einer der bekanntesten Herzchirurgen in Deutschland. Eines Tages fährt er in den Urlaub. Und fragt sich: Wie wäre es, noch mal von vorn anzufangen? (Zeit-Magazin Mann, 14.3.2017)
  • Nicht ohne meinen Thermomix Die Familie soll der Quell allen Glücks sein. Viele erleben sie aber als Horrorkabinett. 20 Tipps für das Überleben (Der Freitag, 3.8.2017)
  • Da liegen heute noch Knochen im Sand Traumata werden durch Körperzellen übertragen, sagt Marc Sinan, Komponist am Gorki-Theater. Sein Stück handelt vom Genozid an den Armeniern.
    (taz, 18. April 2015)
  • Familientreffen mit Christiane & Bodo Paul Bevor sie Schauspielerin wurde, arbeitete Christiane Paul als Ärztin. Kein Zufall: Vater Bodo ist auch Mediziner. Ein Gespräch (Nido, 12/2017)
  • Keine Sicherheit, nirgends Ali Omar wird in seiner Wohnung vor den Augen seines Sohnes verprügelt. „Ausländerpack“, schimpft der Täter. Omar erstattet Anzeige. Offenbar aber müssen Polizei und Justiz für rechte Gewalttaten erst sensibilisiert werden (Nido, 4/2017)
  • Bei Gott! Für das jährliche Hammelfest, höchstes Fest im Islam, werden allein in Marokko zu Ehren Allahs bis zu sechs Millionen Schafe geschlachtet (beef)
  • Auf Schnitzeljagd Man nehme einen Zug nach Wien, reichlich Witz 
und einen fleischverrückten Zwölfjährigen. So gelingt eine Reise, die allen schmeckt (Nido, 12/2017)
Bücher

Ich will raus hier!
Anstiftung zum guten Leben; Herder, München 2015

Besser leben mit dem Tod
oder Wie ich lernte, Abschied zu nehmen (mit Susanne Jung); Klett-Cotta, Stuttgart 2013

Das is(s)t Deutschland.
Menschen und ihr Lieblingsessen (als Co-Autorin); Dayone, München 2009

u.a.

Auszeichnungen
  • Deutscher Sozialpreis (2015)
  • Katholischer Medienpreis (2015)
  • Hansel-Mieth-Preis (2015)
  • Dr.-Georg-Schreiber-Preis (2015)
  • Journalisten-Preis des Bundesverbands Herzkranker Kinder (2015)
  • Nominiert für den Reporterpreis (2014)
  • Nominiert für den Reporterpreis (2012)
  • Nominiert für den n-ost-Preis (2011)
  • Nominiert für den Axel-Springer-Preis (1997)